Hausacher Mountainbiker in Barcelona, Schaan (Lichtenstein), Kehl und Bad Peterstal aktiv

Andre Moser und Gabriel Maier fahren beim Bergrennen in Bad Peterstal eine Doppelsieg ein- Für Eliminator-Sprinter Felix Klausmann war in Barcelona bereits im Viertelfinale Schluss.

Beim traditionellen Bergrennen von Bad Peterstal zur  Renchtalhütte setzten sich Andre Moser (SC Hausach/Team Tekfor Schmidt BikeShop) und Gabriel Maier in der Hobby-Klasse der Männer hervorragend in Szene. Moser setzte sich vom Start weg an die Spitze des Feldes, während sich Maier zunächst etwas zurückhielt, um Kräfte zu sparen. „Zunächst fand ich keine guten Rhythmus und hatte Probleme, an der Verfolgergruppe dran zu bleiben“, berichte Maier. Doch dann konnte er am steilsten Streckenabschnitt attackieren und in der anschließenden Abfahrt von seinen Konkurrenten absetzen. Am letzten Anstieg konnte er zwar die Lücke zu Moser verkleinern, doch dieser rettet seinen Vorsprung ins Ziel. Die beiden Hausacher freuten sich über den Dopplerfolg. Fast wären das Podium komplett in Kinzigtäler Hand gewesen. Doch Teamkamerad Benedikt Pfundstein schrammte als Vierte knapp an diesem vorbei. Einen Ausflug in völlig fremdes Terrain wagte Felix Kurz (U15) mit seinem Start bei den deutschen Cyclo-Cross-Meisterschaften in Kehl,. „Auf dem sehr hügeligen Parcours, wo Treppen und Hindernisse zu bewältigen waren, konnte ich mich in meinem ersten Cyclo-Cross-Rennen aus den hinteren Startreihen bis auf Platz 14 nach vorne kämpfen“, freute sich der Sasbacher nach seiner gelungenen Premiere.
Die beiden U17-Fahrer Espen Rall und Marlon Uhl entschlossen sich kurzfristig, beim Proffix Swis Bike Cup in Schaan (Lichtenstein) an den Start zu gehen. Beide mussten in dem über 100-köpfigen Starterfeld aus den hinteren Startreihen das Renne aufnehmen. Auf dem 4 km langen, mit 160 Hm, knackigen Anstiegen und einem Steinfeld gespickten Rundkurs standen die beiden Hausacher Nachwuchshoffnungen gleich nach dem Start im Stau. Uhl fühlte sich an diesem Tag nicht wohl, konnte nur wenige Plätze gut machen und beendete das Renne auf Platz 51. „Die langen Schiebepassagen in der Startphase regten meinen Kampfgeist an und ich kämpfte mich Platz um Platz nach vorne“, berichtete Espen Rall kampfeslustig. Am Ende war der Laufer als fünftbester Deutscher mit Platz 45 mehr als zufrieden.
Nicht zufrieden mit seiner Leistung beim Weltcup in Barcelona war Eliminator-Ass Felix Klausmann. „Nach den vielen Wettkämpfen in Folge und der langen Anreise fühlte ich mich müde und konnte heute meine Leistung nicht wie gewohnt abrufen“, so der Fischerbacher. Nachdem er sich noch problemlos für das Viertelfinale qualifizieren konnte, belegte er dort nur Platz drei und schied vorzeitig aus dem Kampf ums Podium aus.