Erstes Weltcup-Podest für Felix Klausmann

Hausacher Sprint-Ass fährt beim Eliminator-Weltcup in Valkeswaard (Niederlnade) gleich zweimal aufs Podium

Nach zwei Weltcups in Belgien fand am vergangenen Wochenende der dritte Eliminator-Weltcup im niederländischen Valkenswaard statt. Der amtierende Deutsche Meister Felix Klausmann (SC Hausach / Team Tekfor Schmidt BikeShop) konnte sich erneuet steigern und kämpfet sich im Eliminator-Sprint bis ins Finale vor. Trotz eines Sturzes erreichte er dort Rang vier und stand damit erstmals in dieser Saison auf dem Weltcup-Podium. Im anschließenden Short Track Race fuhr er als Dritter erneut aufs Podest.
Der Kurs auf dem Marktplatz in Valkeswaard führte über Kopfsteinpflaster und war gespickt mit verschiedenen Hindernissen. Trotz anfänglichen Regens war die Strecke zur Qualifikation wieder trocken. Dort konnte Klausmann eine solide Zeit liefern und mit Platz 7 ins Viertelfinale einsteigen. „Im Viertelfinallauf konnte ich das Rennen vom Start weg kontrollieren und mich nach den zwei Runden sicher fürs Halbfinale qualifizieren“, so der Fischerbacher. Auch im Halbfinale konnte er sich vom Start weg hinter dem Schweden Anton Olstern, den er im Viertelfinale noch geschlagen hatte, an die zweite Position setzten.  „Trotz Druck von hinten konnte ich diese Position verteidigen und mir das Ticket zum Finale sichern.“ Kurz vor dem Start des Finales platschte ein heftiger Regenschauer auf die Strecke was zur Folge hatte, dass diese sehr schmierig und rutschig wurde. Auch im Finale setzte sich Klausmann mit seinem wuchtigen Start an die Spitze. Doch durch ein Missgeschick beim Schalten fiel Klausmann auf Position vier zurück. „In der letzten Kurve vor der Zielgeraden wollte ich nochmals angreifen. Doch ich fuhr allerdings mit zu viel Risiko, verlor den Grip und stürzte.“ So stand am Ende Platz 4 zu Buche, mit dem sich der amtierende Deutsche Meister trotzdem zufrieden zeigte, zumal er sich erneut steigern und erstmals einen Platz auf dem Weltcup-Podium erobern konnte. Nachdem die aus dem Sturz resultierende Wunde  medizinisch versorgt worden war, ging es weiter mit dem Short Track. Die Strecke war mittlerweile wieder trocken und gut befahrbar. Auch hier konnte sich Klausmann vom Start weg im vorderen Feld einreihen. „In der letzten Runde konnte ich die Attacke des späteren Siegers mitgehen und auf Platz 3 ins Ziel einfahren“, freute sich das Hausacher Eliminator-Ass über seinen zweiten Podestplatz an diesem Weltcup-Wochenende. Nach der anschließenden Siegerehrung wurde vor dem Heimweg noch kurz ein Stopp im Krankenhaus eingelegt, da die Wunde am Schienbein mit einem Stich genäht werden musste. „Die Formkurve steigt nach oben. In zwei Wochen finden in Graz die Weltmeisterschaften statt. Mal sehen, was da raus kommt“, blickt der im Gesamtweltcup nun auf Platz 6 vorgerückte Klausmann optimistisch nach vorne.