Drittbeste Zeit nützt nichts

Am Wochenende startete für Felix Klausmann beim Eliminator Weltcupauftakt im belgischen Leuven nahe Brüssel. Trotz einer starken Qualifikation war für ihn das Rennen aufgrund eines Defekts schon im Viertelfinale beendet.

Der Austragungsort Leuven in dem bereits im letzten Jahr die Weltmeisterschaft ausgetragen wurde war Startpunkt für die diesjährige Weltcupsaison der Eliminator-Sprinter. Die Strecke welche komplett über Kopfsteinpflaster führte war mit einigen Hindernissen und zwei tückischen Treppenpassagen bestückt welche Klausmann im späteren Verlauf noch Probleme bereiten sollten. In der Qualifikation lieferte Felix als zweiter Starter eine Bestzeit ab welche bis kurz vor Ende nicht unterboten werden konnte. Am Ende waren nur der spätere Sieger Simon Gegenheimer und der Niederländische Meister Jeroen van Eck welcher zweiter wurde schneller als Klausmann. Im Achtelfinale konnte Felix seine Qualitäten am Start ausspielen und das Rennen weitestgehend von vorne bestimmen. Im Viertelfinale gelang ihm das nochmal, doch in einer engen Kurve verlor sein Hinterrad den Grip und so verlor er seine Führungsposition und ging als dritter in die zweite Runde. Für den Halbfinaleinzug musste er nun nochmal eine Attacke setzten um den vor ihm fahrenden Mexikaner passieren zu können, doch in der zweiten Treppenauffahrt war sein Tempo zu hoch und so erwischte er mit seinem Hinterrad eine der Stufen. Mit einem lauten Knall zog es ihm den Reifen von der Felge welche den Aufprall ebenfalls nicht überlebt hat. So war der Sprint für ihn gelaufen. Am Ende wurde es Platz 16 für Klausmann. Nach den Sprintwettkämpfen zog ein starker Regenschauer über die Rennstrecke. Das Kopfsteinpflaster war rutschig wie Seife und so musste man ihm Short Track bei dem Klausmann mit einem Ersatzhinterrad wieder am Start stand vor allem in den Kurven aufpassen um nicht von der Strecke zu fliegen. Nach dem Start aus der letzten Reihe war es nicht so einfach Plätze gut zu machen doch schon bald fand er sich in den Top10 wieder. Doch auch hier blieb er nicht von einem Defekt verschont. Seine Kette sprang hinten von der Schaltung und beschädigte den Schaltarm, wie Klausmann später feststellte. Der Zwischenstopp kostete ihn wieder einige Position, sodass am Ende t mehr als ein 17. Platz heraussprang. Nun heißt es das Rad wieder fit zu machen da schon diese Woche der nächste Weltcup ansteht.