Hausacher MTB-Nachwuchs beim Swiss-Bike-Cup in Leukerbad (Schweiz) vom Pech verfolgt

Pleiten, Pech und Pannen

Leukerbad im schweizerischen Wallis war Station Nr. 1 der Proffix-Swiss-Bike-Cup-Serie. Da MTB-Rennen aufgrund der Corona-Pandemie rar gesät sind, waren die Starterfelder in allen Klassen dieser Rennserie riesig. Temperaturen um den Gefrierpunkt und Dauerregen vor dem Start machten die technisch extrem schwierige Strecke zu einer absoluten Herausforderung für die Hunderte von Fahrern. Die Nachwuchsfahrer des SC Hausach / Team Tekfor Schmidt BikeShop waren vom Pech verfolgt und konnten nicht an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen.

Für Marlon Uhl und Felix Kopp war es im schweizerischen Wallis ihr erster Start in der Klasse U 17 in dieser Saison. Uhl kam mit dem stark aufgeweichten und matschigen Kurs nicht zurecht.
„Ich schon mein Rad mehr als dass ich fuhr“, berichtete der Hausacher und beendete sein erstes Saisonrennen auf Rang 52. Teamkamerad Felix Kopp wurde im Laufe des Rennens viermal zu Fall gebracht und hatte drei Kettenabwürfe. „Dadurch wurde ich zwischenzeitlich ans Ende des Feldes gespült. Doch ich kämpfte bis zum Schluss und konnte mich noch auf Platz 72 vorkämpfen“, schilderte der Schramberger sein Saisondebüt. Etwas besser lief es für Felix Kurz in der Klasse U15. „Nachdem ich mich bis auf Platz 24 nach vorne gekämpft hatte, warfen mich zwei Stürze in der Schlussrunde nochmals zurück. Mit Platz 28 in dem 100-köpfigen Feld bin ich dennoch zufrieden“, zog Kurz ein positives Fazit. Bei den Junioren (U19) fand Stephan Mayer gut ins Rennen. Trotz der schmierigen Wiesenabfahrten und den matschigen Anstiegen konnte er gut Druck machen und sich zunächst in der Spitzengruppe behaupten. „Am Berg fühlte ich mich gut und auch ein kleiner Sturz in der zweiten Abfahrt konnte mich nicht aus dem Rhythmus bringen. Doch dann rutschte mir die Sattelstütze nach unten. Die Reparatur in der Technikzone kostet viel Zeit und einige Fahrer zogen an mir vorbei“, berichtete der Oberwolfacher, der sich in der Schlussrunde noch einige Plätze nach vorne kämpfen konnte. „Platz 27 ist aber nicht das Ergebnis, mit dem man zufrieden nach Hause fahren kann“, war Mayer nach seinem Rennen in der Schweiz enttäuscht.