Hausacher MTB-Nachwuchs überzeugt in Gstaad

Marlon Uhl in den Top-5 – Stephan Mayer und Tim Eble kommen bei der Junior World Serie immer besser in Tritt

Sechs Nachwuchshoffnungen des SC Hausach / Team Tekfor Schmidt BikeShop stellten sich beim 3. Lauf des Swiss Bike Cups in Gstaad internationaler Konkurrenz. In der Klasse U 15 erkämpfte sich Marlon Uhl als bester Deutscher einen Platz auf dem Podium. Im Rahmen des Swiss Bike Cup wurde auch das dritte Rennen der World Junior Serie der Junioren ausgetragen. Stephan Mayer und Tim Eble fuhren mit Platz 38 und 39 ihr bisher bestes Ergebnis ein.
Stephan Mayer musste von Startplatz 77 das Rennen aufnehmen und kam in dem Getümmel schlecht weg, was negativ Folgen hatte: „Ich musste am ersten steilen Anstieg warten und am darauffolgenden technischen Anstieg mein Bike tragen. Doch dann konnte ich Runde für Runde Plätze gut machen“, berichtet der Oberwolfacher. Letztendlich konnte er auf einem guten 38. Platz ins Ziel rollen. Teamkamerad Tim Eble hatte nach dem Start ein vielversprechendes Gefühl und konnte bis auf Platz 22 vorfahren. Doch dann bekam er starkes Nasenbluten, konnte nicht mehr richtig atmen und fiel weit zurück. „Als das Nasenbluten dann aufhörte, konnte ich wieder Plätze gut machen. Doch dann warfen mich Krampfanfälle wieder zurück. Das ganze Rennen war ein ständiges auf und ab“, so der Haslacher. In der Schlussrunde konnte er noch bis auf Platz 39 nach vorne fahren und kam nur 7 Sekunden hinter Stephan Mayer ins Ziel. Beide Junioren sind zuversichtlich für das Rennen am kommenden Wochenende in Brünn (Tchechien) „Bei den Platzierungen haben wir noch Luft nach oben, aber die Form stimmt“, so beide unisono.
In der Klasse U 15 konnte sich Marlon Uhl vom Start weg in der Spitzengruppe einreihen. „Nach der ersten Runde lag ich an Position 7 und hatte eine Lücke zur Spitzengruppe. In der Schlussrunde konnte ich jedoch nochmals zulegen und bis auf Platz 5 vorfahren“, erzählt der Hausacher, der als bester Deutscher erstmals in dieser Rennserie aufs Podium fuhr. Auch Teamkamerad Felix Kopp hatte einen klasse Start und konnte sich direkt in die Top 10 katapultieren. Dann kam ein Konkurrent ins Straucheln und drängte Felix einen Hang hinunter. Der Sturz hinterließ Spuren. Mit starken Schmerzen an Schulter und Rippen machte sich der junge Schramberger auf die Aufholjagd. „Leider war heute nicht mehr als Platz 44 drin“, blickte Kopp mit schmerzverzerrtem Gesicht auf das Rennen zurück. Espen Rall konnte vor allem im Pumptrack Plätze gut machen und sich aus den hinteren Startreihen bis auf Platz 37 vorkämpfen. „Obwohl Gstaad nicht zu meinen Lieblingsstrecken gehört, machte mir das Rennen viel Spaß. Das kontinuierliche Training, auch während der harten Corona-Zeit, zahlt sich langsam aus und ich merke, dass ich eine gute Form habe, was auch mental stärker macht“, so der Laufener. Madeleine Klink dagegen kam während des gesamten Rennens nie richtig in Fahrt und konnte sich als 16. erstmals nicht in den Top-10 einreihen.